Sonstige

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Hier sind tolle Tipps zum Thema Sonstige.

 

Wenn Sie einen Rechtsanwalt in Berlin suchen, der Sie in familienrechtlichen Angelegenheiten berät und vor Gericht vertritt, werden Sie auf ein reichhaltiges Angebot stoßen. Rund 12.000 Kollegen sind Rechtsanwalt in Berlin. Insgesamt ca. 140.000 Rechtsanwälte in Deutschland bieten sich an, Ihre Scheidung durchzuführen. Zahlreiche Rechtsanwälte bieten ihre Dienste im Internet an und haben sich auf den ersten Seiten von Google platziert, um möglichst viele Scheidungen zu bekommen. Nun ist eine Scheidung in den seltensten Fällen die abschließende Lösung einer Trennung, vor allem dann, wenn gemeinsames Vermögen, gemeinsame Kinder, ein gemeinsames Haus, Grundstücke etc. betroffen sind. Es ist zwar möglich, diese ganzen Dinge im Scheidungsverfahren ungeregelt zu lassen, in dem lediglich der Versorgungsausgleich, also die Verteilung während der Ehezeit erworbener Rentenanwartschaften durchgeführt wird. Anschließend bleiben Sie aber auf einem Haufen ungelöster Probleme sitzen und fragen sich, wer Ihnen Ehegattenunterhalt zahlt, wie der Kindesunterhalt, der Aufenthalt der Kinder und der Umgang mit den Kindern geregelt werden soll, wie das gemeinsame Vermögen auseinandergesetzt werden soll, wie steuerliche Angelegenheit zu regeln sind etc. Dann wird Ihnen ein Rechtsanwalt nichts nützen, der sich im Familienrecht nicht auskennt. Die Materie ist umfangreich und hoch kompliziert, so dass sich schon seit langem Rechtsanwälte speziell auf dieses Fachgebiet konzentriert haben. Von den 12.000 Kollegen, die Rechtsanwalt in Berlin sind, haben etwa 240 die zusätzliche Qualifikation zum Fachanwalt für Familienrecht erworben. Eine gute Beratung bei einem spezialisierten Rechtsanwalt in Berlin kann dazu führen, dass eine Ehescheidung aufgeschoben und erst einmal andere Dinge geregelt werden. Als Erstes ist der Trennungsunterhalt und der Unterhalt für die Kinder zu nennen. Durch das Unterhaltsreformgesetz, das zum 1.1.2008 gilt, und das Ihrem Rechtsanwalt in Berlin unbedingt geläufig sein sollte, sind beim Ehegattenunterhalt nach Rechtskraft der Scheidung erhebliche Änderungen eingetreten. Der Trennungsunterhalt ist dagegen nur mittelbar von den neuen gesetzlichen Bestimmungen betroffen. Grundsätzlich gilt, dass dem unterhaltsberechtigten Ehepartner während des ersten Trennungsjahres nicht zugemutet wird, seinen Unterhalt durch eigene Arbeit zu decken. Er kann im Grunde weiterleben, wie er es bereits während der Ehe getan hat, mit dem Anspruch auf die Hälfte des ehelichen Einkommens. Dieser Halbteilungsgrundsatz wird durch die Rechtsprechung allerdings in der Weise modifiziert, als in Berlin und in den Bundesländern nördlich der Mainlinie der verdienende Ehegatte 1/7 von seinem Einkommen vorab als sog. Erwerbsbonus abziehen kann, so dass der unterhaltsberechtigte Ehepartner nur 3/7 der Einkommensdifferenz erhält. In den südlichen Bundesländern beträgt der Erwerbstätigenbonus nur 1/10. Größere Schwierigkeiten ergeben sich bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Einkommens, vor allem bei Selbständigen. Dort wird um jede einzelne betriebliche Ausgabenposition gestritten und es muss geklärt werden, inwieweit sie betrieblich veranlasst und inwieweit sie unterhaltsrechtlich relevant ist. Auch bei Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung ergeben sich enorme Gestaltungsspielräume für den unterhaltspflichtigen Ehepartner. Da sich die meisten Richter mit betriebswirtschaftlichen Fragen und Steuerrecht nicht besonders gut auskennen, sind spezielle Kenntnisse im Steuerrecht für Ihren Rechtsanwalt in Berlin unabdingbar. Trotzdem versuchen viele, ihre Scheidung mit einem Rechtsanwalt durchzuführen, der sich in Familiensachen nicht auskennt und ziehen zusätzlich einen Steuerberater hinzu, um wenigstens in steuerrechtlicher Hinsicht das Richtige zu tun. Diese Kombination ist allerdings nicht unbedingt hilfreich, da sich der Steuerberater in der Regel nicht mit dem Familienrecht auskennt, der Rechtsanwalt nicht mit dem Steuerrecht. Letztlich müssen die Kenntnisse aus beiden Rechtsgebieten zusammengeführt werden, um eine für Sie und Ihre Trennungsfamilie vernünftige Regelung zu gestalten. Hier bietet das Beraternetzwerk von www.Scheidung-clevergestalten.de eine gute Alternative zur herkömmlichen Herangehensweise an den Problemkreis Trennung, Scheidung, Unterhalt. Versierte Finanzplaner können den Bedarf der Trennungsfamilie im Einzelnen ermitteln, um dann eine Lösung vorzuschlagen, mit der alle Familienangehörigen leben können. Mediatoren im Netzwerk sind in der Lage, bei zerstrittenen Ehepartnern wieder eine Gesprächsbereitschaft herzustellen, die erforderlich ist, um zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Spezialisierte Rechtsanwälte, die gleichzeitig Fachanwalt für Familienrecht sind, können die erforderlichen Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen aufsetzen und ggf. auch Prozesse erfolgreich führen, falls am Ende keine Einigung zustande kommt. Wichtig ist die permanente Beratung und Rücksprache, solange eine Lösung noch nicht gefunden oder ein Urteil noch nicht gefällt ist. Wie schnell ein Familiengericht ihre Angelegenheit bearbeitet, hängt in Berlin davon ab, wo Sie wohnen. In den nördlichen Bezirken Reinickendorf, Pankow, Weißensee, Wedding und Mitte ist das Familiengericht Pankow/Weißensee zuständig. Es ist klein und gut organisiert. Für die meisten Bezirke, unter anderem Spandau, Zehlendorf, Charlottenburg, Schöneberg, Tempelhof, Steglitz ist das Familiengericht Tempelhof-Kreuzberg zuständig. Es ist eines der größten Familiengerichte in Deutschland, denkbar schlecht organisiert und daher sehr langsam. Hier müssen Sie selbst in Eilsachen mehr als ein halbes Jahr warten, so dass sich die Sache häufig schon durch Zeitablauf erledigt hat. Wenn Sie hier trotzdem etwas erreichen wollen, benötigen Sie einen Rechtsanwalt in Berlin, der permanent beim Gericht vorstellig wird, dort anruft und auch die Geschäftsstelle persönlich besucht, damit ihre Sache in zumutbarer Zeit erledigt wird. Die Erfolgsaussichten ihrer Angelegenheit hängen auch von der jeweils persönlichen Auffassung des Familienrichters zu den verschiedenen unbestimmten Rechtsbegriffen ab. Wann kann man von einer langen Ehedauer sprechen? Was ist unbillig? Was ist angemessen? Was ist zumutbar? Wann ist ein sog. Vertrauenstatbestand geschaffen? Wann ist ein Anspruch verwirkt? Diese Fragen lassen sich so oder so beantworten, so dass vieles davon abhängt, wie Ihr Rechtsanwalt in Berlin die Sache anpackt, wie er die Begriffe auslegt und welche Rechtsprechung er zitieren kann. Dazu ist erforderlich, die gesamte aktuelle Rechtsprechung  sämtlicher 24 Oberlandesgerichte in Deutschland zu kennen, darüber hinaus die einschlägige Rechtsprechung des Familiensenats beim Bundesgerichtshof. In sehr verwickelten Angelegenheiten ist auch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts heranzuziehen. In Sorge- und Umgangsangelegenheiten hat inzwischen auch schon die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs Bedeutung erlangt. Wenn Sie also einen Rechtsanwalt in Berlin suchen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass es häufig nicht nur um Ihre Scheidung geht, sondern um sehr viel mehr.

 

 

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